Agent-Framework · Block I

Die Evolution eines Agenten.

Wir bauen einen Agenten so auf, wie er wirklich entsteht: Schicht für Schicht. Jedes Bauteil löst ein konkretes Problem des vorherigen - vom ersten LLM-Call bis zum Schwarm.

Block I · Agent-Harness

Der Agent-Harness.

Fünf Bauteile machen aus einem nackten LLM-Call einen Agenten: Gespräch, Identität, Werkzeuge, Grenzen. Jedes Bauteil mit Basics für alle, Experimenten für Member und Deep-Dives für Pro.

Basics

Für alle frei: das Konzept, die Analogie, das Warum.

Vertiefung

Mit kostenlosem Konto: Experimente, Quizze und die Vertiefung.

Deep-Dive

Für Pro-Mitglieder: die Tiefe für alle, die es wirklich bauen wollen.

Block II · Erweiterungen

Die Erweiterungen.

Alles, was du an einen Agenten anbaust - auch an einen fertigen wie Pi oder Hermes: Memory, MCP-Server, Sidecars, Kanäle & Trigger, am Ende der Schwarm. Der Block wächst von vorn: Bauteile mit eigener Seite stehen oben, die übrigen darunter als Roadmap.

Bauteil 01 / 06

Memory

Ein Agent erinnert sich nie - er schickt mit. Wie Informationen überhaupt in den Kontext kommen, was einmal pro Session und was pro Anfrage mitfährt, und ab wann dafür ein eigener Dienst neben dem Agenten steht.

Bauteil 02 / 06

MCP-Server

Das Protokoll, über das eine Fähigkeit auffindbar und aufrufbar wird. Warum vor MCP jeder Harness seine eigene Werkzeug-Anbindung schrieb, was ein Server anbietet - Werkzeuge, Ressourcen, Prompts -, und welcher der beiden Transporte wann der richtige ist.

Bauteil 03 / 06

Sidecars

Was am anderen Ende eines Tools hängt: ein zustandsloser Dienst neben dem Agenten, der eine Fähigkeit anbietet und nach der Antwort nichts behält. Warum das ein eigener Container ist und nicht eine Funktion im Agenten-Prozess.

Bauteil 04 / 06

Tool-Calling im Betrieb

Der Werkzeugaufruf funktioniert im Prototyp und zerbricht in Produktion - nicht am Modell, sondern an sechs Übersetzungen dazwischen. Was schiefgeht, warum es so schwer zu sehen ist, und was man dagegen baut.

Bauteil 05 / 06

Tiny Agents und die Kompressionsgrenze

Zweihundert Werkzeuge passen in keinen Kontext - und die Werkzeugliste ist dabei das billigere der beiden Probleme. Warum dynamisches Filtern zu kurz greift, und was eine Kompressionsgrenze stattdessen tut.

Bauteil 06 / 06

Guardrails im Betrieb

Die Hausordnung im Harness ist die erste Verteidigung - aber der Harness ist Partei: Er führt aus, was das Modell sagt. Im Betrieb steht deshalb eine zweite Kontrollebene außerhalb. Was sie sieht, was sie verhindert, was sie nur beweisen kann.

  • Kanäle & TriggerErweiterung

    In Vorbereitung

  • SchwarmSchwarm

    In Vorbereitung

Block III · Inferenz

Die Inferenz.

Das Gehirn am anderen Ende der Leitung: welche Modelle es gibt, welche Engines sie servieren, welche Hardware sie brauchen - und wie man sie ehrlich vergleicht.

Bauteil 01 / 07

Wie ein LLM funktioniert

Am anderen Ende der Leitung sitzt kein Wissen und kein Plan - nur eine Maschine, die das nächste Token rät. Warum genau dieses Raten reicht, um zu übersetzen, zu programmieren und zu argumentieren, ist die Grundfrage von Block III.

Bauteil 02 / 07

Die Modell-Landschaft

„Das eine LLM" gibt es nicht - es gibt hunderte Modelle, in allen Größen, offen und geschlossen. Die gute Nachricht: Dein Harness bleibt derselbe. Nur die Nummer, die er wählt, ändert sich.

Bauteil 03 / 07

Was in einem Modell-Download steckt

„Lokal betreiben" heißt: ein Ordner mit ein paar Gigabyte darin. Welche Datei welche Aufgabe hat - und warum ausgerechnet die kleinste davon, das Chat-Template, darüber entscheidet, ob dein Modell antwortet oder stottert.

Bauteil 04 / 07

Inferenz-Engines

Eine Modelldatei ist nur ein Sack voller Zahlen. Dass daraus eine API wird, die auf deinen Call antwortet, ist die Arbeit der Inferenz-Engine - des Plattenspielers, der die Platte abspielt.

Bauteil 05 / 07

Hardware

Warum reden beim Thema LLM alle über Grafikkarten? Weil Speicher die harte Grenze ist: Er entscheidet, welche Modelle du überhaupt wählen kannst - und was jede Antwort kostet.

Bauteil 06 / 07

Benchmarks

Jede Woche „schlägt" ein neues Modell alle anderen. Benchmarks machen aus diesem Lärm Zahlen - nützlich fürs Grobsortieren, gefährlich, wenn man ihnen blind glaubt.

Bauteil 07 / 07

Feintuning

Irgendwann fällt in jedem Projekt der Satz „dann trainieren wir das Modell eben auf unsere Daten“. Meistens ist er verfrüht. Feintuning bringt einem Modell Form und Verhalten bei, kein Wissen - und das ist der Unterschied, an dem die meisten Missverständnisse hängen.